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Rückblicke

Hier finden Sie Berichte zu Veranstaltungen und Ausstellungen die bereits in Haus Erftaue stattgefunden haben.

Juni 2015

Tag der offenen Tür am Sonntag den 14. Juni 2015


11 - 14 Uhr fortlaufend bebilderte Kurzvorträge über das stationäre Hospiz
14 - 16 Uhr kreatives Malen und Gestalten für Kinder und Erwachsene
14 Uhr Kurzvortrag zum Palliativ-Netzwerk südlicher Erftkreis und SAPV
(spez. amb. Palliativversorgung, Frau Dr.med. Bitschnau-Lueg)
14 - 17 Uhr Besichtigung des Hospizes
Aus Rücksicht auf unsere Hospizgäste wird der Hospizbereich zur Besichtigung erst ab 14 Uhr geöffnet.
11 - 17 Uhr Infostand zum Schulprojekt "Bewusst leben - menschenwürdig sterben"

März 2015

Neue Ausstellung im Haus Erftaue
„Natur und Technik“
Bewusst Wahrnehmen - Bewusst Er-Leben

Ausstellung im Mai 2015 v. L.: Egbert Kohler ehrenamtlicher GF des stationären Hospiz- Kurt Hanisch-Knut Schulz-Peter Jung Beauftragter für Kunstausstellungen stat. Hospiz

Unter dieses Leitmotiv stellen die beiden Freunde Kurt Hanisch aus Erftstadt-Liblar und Knut Schulz aus Hürth-Gleuel ihre Ausstellung.
Sie wird vom 19. Januar bis Mitte Mai 2015 in den Räumen des stationären Hospizes „Haus Erftaue“ zu sehen sein; vorher wurde sie bereits in der Begegnungsstätte des Hauses Lebenshilfe in Erftstadt-Lechenich von Mitte Juni 2014 bis Mitte Januar 2015 gezeigt.

Natur und Umwelt bewusst erfassen bedeutet mehr als bloßes Hinschauen

Die beiden Freunde zeigen eine unterschiedliche Herangehensweise an das Thema; deutlich ist bei Kurt Hanisch der Einfluss seines beruflichen Werdegangs in den technischen Bereichen sichtbar, Knut Schulz ist gelernter Farblithograph, der ihn in seinen Bildern besonderen Wert auf die Wirkung der Farben legen lässt.

Sind es bei Kurt Hanisch die Wechselwirkungen und Kontraste von Natur und Technik, die den Zuschauer beeindrucken, so ist es bei Knut Schulz die Sprache der Farben, die seine Blumen- und Landschaftsbilder so aussagekräftig macht.

In den Werken der beiden Künstler spiegelt sich ihre Sicht des Lebens wider, wer sie bewusst auf sich wirken lässt, wird sie er-LEBEN.

Die Ausstellung ist täglich von 13 -18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Erftstadt, März 2015


Oktober 2014

Neue Ausstellung im Haus Erftaue
„Impressionen im Licht“

Ausstellung bis September 2014

In unserer wechselnden Kunstausstellung in den Räumen des stationären Hospizes ist bis Mitte Januar 2015 der Künstler, Klaus Schönborn, aus Hürth mit seiner Ausstellung „Impressionen im Licht“ mit eindrucksvollen Landschaftsfotografien zu sehen.

Seine Bilder nehmen oftmals Bezug auf die Endlichkeit aber auch die Freude am beginnenden Leben der Natur und ihrer Wandlung im Lauf der Jahreszeiten.

Klaus Schönborn entdeckte Mitte der 50er Jahre, damals noch mit einer Agfa Box, seine Freude an der Fotografie. Danach folgte eine Schwarz/Weiss Mittelformatkamera und anschließend ab 1970 eine Kleinbildkamera. Mit der Digitalfotografie ab 2004 wurden die Möglichkeiten Stimmungen und Impressionen fotografisch darzustellen besser. 2007 schloss er sich einem größeren Kreis von Fotografen an, durch den es in regelmäßigen Abständen zu Ausstellungen kommt.

Die Bewohner und Gäste des Hospizes freuen sich schon sehr auf die neuen Bilder und mit Ihnen können sich auch alle interessierten Bürger auf diese Bilder freuen.

Die Ausstellung ist bis Mitte Januar 2015 täglich im Haus Erftaue, Münchweg 3 in Erftstadt-Frauenthal von 15.00 – 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Erftstadt, Oktober 2014


August 2014

Mechanik wird zum Zeitläufer
Claudia Moritz-Marten stellt neue Bilder im Hospiz Erftaue aus.

Ausstellung bis September 2014 Mit ihren "Zeitläufern" entführt Claudia Moritz-Marten Gäste und Besucher des Hospiz Erftaue in fantasievolle Tierwelten.
v.L.: Egbert Kohler (ehernamtl. Geschäftsführer), Claudia Moritz-Marten, Peter Jung (Ausstellungskoordinator)

Erftstadt-Frauenthal. Anker, Räder, Unruh, Brücken, Spiralen und vieles mehr verwandeln sich zu bunten Fantasiewesen. Beim genauen Hinschauen entdeckt man Frösche, Eulen, Zebras und andere Tiere.

"Zeitläufer" nennt sie die Bergheimer Künstlerin Claudia Moritz-Marten und stellt sie jetzt erstmals im Hospiz Erftaue am Münchweg 3 der Öffentlichkeit vor. Farbkräftig und lebensmutig lässt sie ihre Figuren in Acryl- oder Aquarell-Mischtechnik über Leinwand und Papier fliegen, watscheln und galoppieren. "Die Zeit ist das Einzige in unserem Leben, das immer in gleichen Schritten vorwärts läuft. Sie steht nie still - auch wenn wir manchmal das Gefühl haben. Die Sekunden, Mi-nuten und Stunden schreiten unentwegt fort", erklärt die Künstlerin. Die ausgeklügelte Mechanik einer Uhr habe sie zu der Werkgruppe "Zeiläufer" inspiriert, und aus den Formen der unterschiedlichen Bauteile seien neue, lebendige Wesen entstan-den. "Vielleicht auch, weil ich genauso unruhig wie ein Uhrwerk bin, immer in Bewegung, um Neues kennen zu lernen und auszuprobieren." Davon können sich die Hospiz-Gäste und ihre Angehörigen regelmäßig überzeugen, wenn Claudia Moritz-Marten einmal im Monat zum Mitmalen einlädt. Die nächsten Malnachmittage finden am 16. Juli, 20. August und 10. September jeweils um 15 Uhr statt.

Wer mitmachen oder die Gelegenheit nutzen möchte, die Künstlerin persönlich kennen zu lernen, ist herzlich eingeladen. Die Ausstellung "Zeitläufer" ist noch bis zum 25. September täglich von 15 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Erftstadt, August 2014


Mai 2014

"blicken"
Kunstausstellung mit Werken von Rose Schreiber und Michael Mayr

Ausstellung im Juni 2014

blicken" - unter diesem Titel ist vom 1. April bis zum 20. Juni 2014 eine Kunstausstellung von Rose Schreiber und Michael Mayr im Haus Erftaue zu sehen. In seinen hellen und freundlichen Fluren präsentiert das Hospiz Rhein-Erft eine Übersicht von Assemblagen und Malerei des Künstlerpaares.

Seit mehr als 20 Jahren künstlerischen Schaffens entstehen im Dialog bildnerische Werke von feinsinniger Ausdruckskraft. Einzigartig sind die wundersam-winzig geschnitzten Holzfigurinen von Rose Schreiber; vielschichtig zeigt sich die farb-feine Malerei auf Leinwand und Papier von Michael Mayr; unverwechselbar sind die Gemeinschaftsarbeiten der Bildhauerin und des Malers.

Die Kunstausstellung von Rose Schreiber und Michael Mayr kann täglich im Hospiz Haus Erftaue in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr, bei freiem Eintritt, besucht werden.

Erftstadt, Mai 2014


Oktober 2013

Neue Ausstellung im Haus Erftaue

Ausstellung im Oktober 2013

Die Liebe zur Kunst begleitete Ursula Kaldes ganzes Leben - schon in der Schule und im Beruf stand bei Ihr die künstlerische Gestaltung im Vordergrund. Als es ihre Zeit erlaubte, nahm die Brühlerin Unterricht bei der Künstlerin Regina Körtgen, die über Jahre ihren Malstil prägte. Unter Anleitung der Künstlerin Gabriele Vorbrodt begann Ursula Kalde, mit Leinwand und Acryl zu experimentieren. Stilistisch will sie sich auch weiterhin nicht festlegen.

Elisabeth T. Korz wurde im westfälischen Werl geboren. In ihrem Beruf als Fotografin war sie in Bayern, Westfalen, Niedersachsen und im Rheinland tätig. Seit 1980 wohnt sie in Brühl. Sie lebt ihre Leidenschaft, das Fotografieren, ohne sich an Zwänge oder Vorgaben halten zu müssen. Am Computer lässt sie auch ganz normalen Fotos abstrakte Bilder entstehen. So gibt sie der Bezeichnung fotografieren - "malen mit Licht" - die ursprüngliche Bedeutung zurück.

Beide Künstlerinnen betonen, dass sie mit den für das Hospiz ausgewählten Exponaten ganz bewusst die Gäste zum Diskutieren über die Kunstwerke anregen möchten und besonders harmonische, einfühlsame und positive Aspekte ausstrahlende Werke präsentieren.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Dezember 2013 im Haus Erftaue, Münchweg 3 in Erftstadt-Frauenthal täglich von 15.00 - 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Erftstadt, Oktober 2013

August 2013

dm-Singwette

der Jazzchor Songrise

Wetten, dass wir es schaffen ...
bei der großen dm-Singwette mindestens 101 Kinder,- Frauen- und Männerstimmen zu einem Chor zusammenzustellen.

Die dm-Märkte feiern in diesem Jahr ihren 40.ten Geburtstag und haben zu diesem Anlass zu einer großen bundesweiten Singwette zugunsten von lokalen sozialen Einrichtungen aufgerufen.

Wenn der Jazzchor „Songrise“ es schafft mindestens 100 Menschen am
Mittwoch 28. August 17.30 Uhr
vor dem dm EKZ Erftstadt-Liblar

zum Singen zu versammeln und gemeinsam ein Lied zu singen, spendet der dm-Markt 400 Euro an das stationäre Hospiz Haus Erftaue.

Haben Sie Lust, diese Wette zu unterstützen und damit Gutes zu tun, kommen Sie und singen Sie kräftig mit! Die Wette gilt!

Hier können Sie sich unseren Flyer zur dm-Singwette als PDF-Datei herunterladen: Flyer dm-Singwette

Erftstadt, August 2013

Juni 2013

Das Leben braucht Farbe

Das Leben braucht Farbe

In der Zeit vom 26.05. - 06.09.2013 stellt die Brühler Künstlerin Antje Cibura ihre Kunstwerke im Stationären Hospiz Haus Erftaue aus.

Die seit 1999 tätige Künstlerin verbindet in ihren Werken stets eine Komposition aus Farbvielfalt, Material und Leichtigkeit. Keine Schwermütigkeit, sondern helle, klare Farben sprechen die Augen und das Gemüt der Betrachter an. Themen sind neben dem Menschen oft auch Objekte mit Lokalkolorit; insbesondere der Dom und die Altstadt haben es ihr angetan, manchmal spielt auch der Klüngel eine Rolle.

Als Brühler Gleichstellungsbeauftragte und vertretende Integrationsbeauftragte finden sich auch immer wieder Frauen und Fremde in den Bildern wieder.

Die Ausstellung ist täglich von 15.00-18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Am Tag der offenen Tür (Sonntag den 23. Juni) ist im Krankenhaus Erftstadt-Frauenthal, wo das stationäre Hospiz beheimatet ist, auch ganztags die Möglichkeit gegeben diese sehenswerten Bilder zu besichtigen.

Erftstadt, Juni 2013


Tag der offenen Tür im Haus Erftaue

Flyer: Tag der offenen Tür 2013 - Seite 1
Flyer: Tag der offenen Tür 2013 - Seite 2

Am 23.06.2013 findet im Haus Erftaue ein Tag der offenen Tür statt.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer:


Februar 2013

Kunstausstellung im Haus Erftaue
"Das ist meine Zeit?"

Gertrud Vercruysse

Die Ausstellung geht vom 08.02.2013 bis 19.05.2013.

Zeit der Freude, Zeit des Innehaltens, Zeit für das, was das Leben uns schenkt und für das, was es von uns fordert.

2007 lernte die Brühler Künstlerin Gertrud Vercruysse erstmals bei ihrer Trauerbewältigung die Arbeit des Hospizes kennen und schätzen. Das hat einen prägenden Eindruck hinterlassen und so zeigt die Künstlerin in dieser Ausstellung mit einer Auswahl ihrer Arbeiten aus den letzten sechs Jahren, wie dies und ihre Kreativität sie dabei begleitet haben. Einerseits verweisen Landschaftsbilder in abstrakter und realistischer Form auf die Beziehung der Künstlerin zur Natur. Andererseits zeugen bizarre Welten von der Unergründlichkeit des eigenen Seins. Gepaart mit der Lebendigkeit des Tanzes und der Versteinerung als Bestandteil in ihrem Leben. So z.B. der Kölner Dom, einmal spiegelverkehrt über den Zaun gesehen und wie aus Blei gegossen schemenhaft in festem Gestein. Ein Ausdruck wechselnder Gefühle auf Zeit.

Das bist Du - Bild von Gertrud Vercruysse Das bist Du
Du hast den Mut,
der vielen fehlt.
Du hast die Sehnsucht,
die dich trägt.
Du hast die Hoffnung,
die dich schützt.
Du bist das Leben,
hier und jetzt.
Gertrud Vercruysse 01/2013

Erftstadt, Februar 2013

Dezember 2012

"Druckfrisch 2012"
Holzschnitte und Radierungen der Künstlergruppe "Zweifellos"

Die Vernissage findet am Samstag den 14. Dezember um 14 Uhr im Stationären Hospiz Haus Erftaue in Erftstadt-Frauenthal statt.

Die Ausstellung geht vom 14. Dezember 2012 bis zum 30. Januar 2013 täglich von 13 Uhr bis 18 Uhr.

Nähere Informationen erhalten Sie über folgende PDF-Dateien:
Flyer Druckfrisch 2012- Seite 1
Flyer Druckfrisch 2012- Seite 2
Druckfrisch 2012 - Infoblatt

Erftstadt, Dezember 2012

Oktober 2012

Vorstellung der Broschüre der Hospizbewegung Rhein-Erft für 2013
08. Oktober 2012, 10.30 Uhr, im Haus Erftaue

Hospizbewegung im Rhein-Erft-Kreis

Die Hospiz im Rhein-Erft-Kreis gemeinnützige GmbH legt ihre Broschüre unter dem Titel "Hospizbewegung Rhein-Erft - Ziele, Aufgaben und Befähigung 2013" vor.

Die Broschüre soll die Leitidee der Hospizbewegung im Rhein-Erft-Kreis einschließlich ihrer jüngsten Entwicklungen aufzeigen; insoweit dient sie auch als Orientierungs- und Lernhilfe für die Hospizbewegung insgesamt, einen Anreiz zum Besuch der von den acht Hospizvereinen angebotenen Foren und Informationsveranstaltungen über hospizliche Themen geben und das Ausbildungsangebot für die Grund- und Aufbauseminare einschließlich Supervision unterbreiten, das den hospizlichen Zielen im ambulanten Hospizdienst und/oder für Einsätze im stationären Hospiz, Haus Erftaue, entspricht, um die Befähigung zu erwerben, ehrenamtlich schwerstkranke, sterbende und trauernde Menschen einfühlsam und verständnisvoll zu begleiten.

Immerhin hatten sich bis zum Ende 2011 im Kreisgebiet 1930 Menschen in den 8 Hospizvereinen organisiert, von denen 300 ehrenamtlich in der Sterbe- und Trauerbegleitung tätig sind.

Im Haus Erftaue waren bis heute 527 Gäste beherbergt, die von 13 hauptamtlichen Pflegekräften und zusätzlich von ehrenamtlichen Hospizmitarbeitern/innen betreut wurden bzw. werden.

Die ehrenamtliche Arbeit der Hospizmitarbeiter/innen ist inzwischen integraler Bestandteil unseres Gesundheitswesens geworden. Die psycho-soziale und spirituelle Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen durch unsere Ehrenamtler ist über die hauptamtliche Pflege hinaus eine unverzichtbare Ergänzung der ganzheitlichen und individuellen Betreuung der betroffenen Menschen geworden.

Daher wird an die Bewohner im Rhein-Erft-Kreis appelliert, sich im Stationären Hospiz und/oder einem der 8 ambulanten Hospizvereine im Kreis in der Nähe ehrenamtlich zu engagieren.

Die Hospizbewegung Rhein-Erft braucht Sie!

Erftstadt, Oktober 2012

September 2012

"Stiller Zauber"
im Stationären Hospiz

Stiller Zauber

Vom 22. September bis 09. Dezember 2012 stellt der Hürther Künstler Carsten Spachmann seine Bilder im Stationären Hospiz Haus Erftaue in Erftstadt-Frauenthal aus.

"Menschen sind wie Steine. Verlieren sie die Balance, fallen sie um", sagt Spachmann, der völlig in seiner Kunstform LandArt aufgeht. Steine werden in besonders kunstvoller Weise aufgeschichtet. Ohne jegliche Hilfsmittel, ohne Kleber - ausschließlich unter Berücksichtigung der richtigen Balance entstehen diese Kunstwerke, die im Foto festgehalten werden. Diese Kunstwerke entstehen häufig am Meer, aber genau so häufig auch im heimischen Villewald. Er habe sich dann das Steineaufschichten selbst beigebracht, schildert Spachmann seine künstlerische Entwicklung. Dabei habe er immer wieder feststellen können, dass es ihm helfe, "im Gleichgewicht" zu bleiben, seine "innere Mitte" zu finden. "So gesehen handelt es sich nicht nur um Kunst, sondern auch um Selbsttherapie", sagt Spachmann.

"Der Zusammenhang zwischen dieser Art von Kunst und Therapie ist auch für die hospizliche Arbeit im Haus Erftaue wie auch bei den ambulanten Hospizvereinen im Kreis von großer Bedeutung", bemerkt Egbert Kohler, der Geschäftsführer der Trägergesellschaft des Stationären Hospiz.

Die Ausstellung ist täglich von 15.00 - 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Erftstadt, September 2012


Juni 2012

Botschaften der Natur
- Neue Kunstausstellung im Haus Erftaue -

Botschaften der Natur

Botschaften der Natur

Mit einer ausdrucksvollen Ausstellung "Botschaften der Natur" der Malerin Gabriela Graff-Klapp aus Brühl, verabschiedet sich Dr. Reinhold Schiller, der in den letzten 6 Jahren die Kunstausstellungen im stationären Hospiz Haus Erftaue organisiert hat.

Die farbenfrohen Gemälde vermitteln dem Betrachter Momente der Ruhe, die uns die Natur schenkt, um wieder aufzutanken sowie die innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden, die uns in der täglichen Hektik zu verlieren gehen droht. Für die Künstlerin ist die Natur die Quelle der Inspiration. Die Botschaft ihrer Bilder möchte den Betrachter anregen, sich auf sich selbst zu besinnen, zur inneren Harmonie zurückzufinden und Kraft zu schöpfen, um die alltäglichen Anforderungen des Lebens meistern zu können. In der Ausstellung sind Landschaften, Blumen und auch Mandalas zu sehen, die zu einer entspannten Entdeckungsreise anregen.

Durch ihre berufliche Tätigkeit als Augenoptikerin hat Gabriela Graff-Klapp die Fähigkeit zum genaueren Hinsehen und Betrachten entwickelt. Sie findet daher z.B. in kleineren Ästen Jahresringstrukturen, die sich zu einem Mandala formen, kleine Blumen, die trotz ihres Farben- und Formenreichtums nicht selten übersehen werden, sowie Wolkenformationen und Nebelgebilde, die durch sich wandelnde Lichtverhältnisse wechselnde Stimmungen ausdrücken.

Die Ausstellung wird am 27. Juni 2012 in Verbindung mit der Verabschiedung von Wilhelm Baier, langjähriger ehrenamtlicher Geschäftsführer der Hospizgesellschaft im Rhein-Erft-Kreis, eröffnet. Gleichzeitig stellt sich Peter Jung, Vorstandsmitglied im Hürther Hospizverein, als neuer Ausstellungskoordinator für Haus Erftaue mit seinem zukünftigen Konzept vor. Die Künstlerin Gabriela Graff-Klapp wird ebenfalls anwesend sein.

Die Gemäldeausstellung kann bis Mitte September 2012 täglich bei freiem Eintritt zwischen 15.00 und 18.00 Uhr besucht werden.

Erftstadt, Juni 2012


Neues Sommerwohnzimmer im Haus Erftaue

neues Sommerwohnzimmer im Haus Erftaue

neues Sommerwohnzimmer im Haus Erftaue

Erftstadt-Frauenthal: Rechtzeitig zum jahreszeitlichen Verlauf können sich die Gäste des stationären Hospiz über einen neu gestalteten Balkon als zusätzliches gemeinsames Sommerwohnzimmer erfreuen.

Dank einer einmalig großen Spende, aus Anlass eines Golf-Tuniers, das die VR-Banken im Kreis gemeinsam im Jahre 2011 veranstalteten, verschiedener Geburtstagsspenden Erftstädter BürgerInnen, dem Einsatz ehrenamtlicher Helfer bei den Pflegearbeiten der Gartenmöbel und nicht zuletzt der Balkonpflanzenspende des Bliesheimer Gartenbauvereins war es möglich, eine benutzerfreundlichere Um- und Ausgestaltung dieses Hospizbereiches vorzunehmen.

Eine neue elektrisch gesteuerte Markise und eine zusätzliche Acrylglaswand bieten nun den Gästen und ihren Besuchern einen willkommenen Schutz gegen Wind und zu starker direkter Sonneneinstrahlung. Die neuen rollbaren Pflanzkübel, eine Spende von Jürgen Bulich, lassen wechselnde Gestaltungsarrangements offen. Nach den ersten Probenutzungen zu Pfingsten mit Waffelbacken wurde in diesen Tagen das neue sommerliche Gemeinschaftszimmer zur Freude der Gäste, ihrer Besucher und des Pflegeteams mit einer Grillparty offiziell eingeweiht.

Neben verschiedenen selbstgemachten Salaten gab es marinierte Lachsfilets, Garnelenspieße, Putenschenkel, Würstchen, Schweine- und Rinderfiletsteaks gegrillt. Die Hospizgäste und das Pflegeteam feierten diesen Anlass in fröhlicher Runde zwei Stunden lang.

Erftstadt, Juni 2012


April 2012

Kunst im Haus Erftaue - Vom Wind gemalte Bilder

Christa Schmidt

Christa Schmidt

Die Kölner Künstlerin Christa Schmidt stellt unter dem Motto "Zeit-Kreise" Fotografien aus, die sie während ihrer Reisen in den Osttiroler Alpen in einer Dünenlandschaft am Mittelmeer aufgenommen hat.

Sie gibt ihren Bildern keine Titel, weil sie Fantasie, Gefühle und Gedanken der Betrachter zu einer kreativen Zwiesprache anregen möchte. Ihre "Holzbilder" zeigen Querschnitte durch Rundhölzer, mit denen zahlreiche Hütten, von denen viele weit über 200 Jahre alt sind, errichtet wurden, Die sichtbaren Kreise mit ihren verschiedenen Strukturen und dem nuancierten Farbspiel zeigen die Jahresringe. Sie bewahren die Lebensgeschichte der einzelnen Bäume und den wechselvollen Gang der Zeit.

Dagegen weisen die vom Wind gemalten Bilder mit ihren Spuren im Sand auf die Vergänglichkeit hin. Die Muster im Sand wechseln jeweils nach der Richtung, aus der der Wind weht und die Binsenhalme bewegt. Sie zeichnen regelmäßige wie auch eingeordnete Linien in den Sand, die sich stetig verändernde Licht- und Schattenfiguren entstehen und vergehen lassen. Die Auswahl der Motive bildet somit einen Spannungsbogen zwischen "Bewahren" und "Verändern". Die Fotografien sind daher als Sinnbild für das Leben des Menschen anzusehen und regen zur Meditation im Raum der Stille ein, in den sich Hospizgäste und Besucher zurückziehen können.

Die Ausstellung, die am 04. Mai beginnt, dauert bis Mitte Juni und ist täglich von 15.00 - 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Erftstadt, April 2012

Haus Erftaue eine unverzichtbare Einrichtung
- Bilanz 2011 -

Foto

Das stationäre Hospiz "Haus Erftaue" hat sich, wie die neuesten statistischen Zahlen belegen, zu einer integralen und unverzichtbaren Einrichtung im Gesundheitssystem des Rhein-Erft-Kreises entwickelt. So stieg die Belegungsrate seit 2006 kontinuierlich von knapp 60 % auf 93 % im Jahre 2011. Sie erreichte damit die Kapazitätsgrenze, bei der noch eine der hospizlichen Leitidee entsprechende ganzheitliche Betreuung der Gäste in ihrer letzten Lebensphase möglich ist.

In den fünfeinhalb Jahren bis zum Jahresende 2011 beherbergte Haus Erftaue 481 Gäste. Der aktuelle Stand zum 15. April 2012 liegt bei 503 Gästen. Hierbei sind nicht die Anfragen berücksichtigt, die alleine in 2011 auf 175 angestiegen sind und sich damit auf insgesamt 765 seit 2006 erhöht haben. Alle diese Zahlenangaben haben einen realen Bezug zu individuellen Lebensläufen. Sie lassen daher darauf schließen, dass die Bevölkerung, die niedergelassenen Ärzte, die ambulanten Pflegedienste und stationären Einrichtungen im Gesundheitswesen unserer Region Haus Erftaue angenommen haben. Diese Annahme bestätigen die statistischen Unterlagen. Danach initiierten Krankenhäuser und andere stationäre Einrichtungen zu 54,8 % und Angehörige zu 22,6 % die Einweisung von Hospizgästen, gefolgt von Haus- und Fachärzten mit 17,8 % sowie den verschiedenen sozialen Pflegediensten mit 4,8 %.

Das Einzugsgebiet von Haus Erftaue weist innerhalb des Kreisgebietes und der angrenzenden Regionen jährliche prozentuale Abweichungen auf, trotzdem lässt die Gästestatistik mittlerweile eine deutliche Entwicklungstendenz erkennen. Rund 77 % der Hospizgäste kamen aus dem Rhein-Erft-Kreis. Sieht man von Frechen mit 1,3 % und Pulheim mit 1,9 % ab, kommen die meisten Gäste aus Erftstadt mit 34 %, gefolgt von Brühl mit 11,5 % und Kerpen mit 9,3 %. Es schließen sich Hürth (7,9 %), Bedburg-Bergheim (7,5 %) und Wesseling (3,3 %) an. Der prozentuale Anteil der Gäste aus Köln betrug 5,5 % und der der Gäste aus der an das südliche Kreisgebiet angrenzenden Region lag bei 17,4 %. Eine detaillierte Gesamtanalyse der statistischen Daten lässt nach der Eröffnung eines stationären Hospiz in Euskirchen einen deutlichen Rückgang der Belegungsrate von Haus Erftaue nicht erwarten, zumal schon bisher zwischen den verschiedenen stationären hospizlich-palliativen Einrichtungen im Kreisgebiet und den Nachbarregionen eine erfolgreich praktizierte Kooperation bestand und weiterhin bestehen wird.

Die Altersstruktur der Hospizgäste wich in 2011 in zwei Altergruppen deutliche Abweichungen gegenüber den Vorjahren ab. So verdreifachte sich etwa der prozentuale Anteil der Altersgruppe von 31 - 49 Jahre in 2011 auf 13,1 %. Dagegen nahm er deutlich in der Altersgruppe von 70 - 79 Jahren auf 35,7 % ab, während er in der der 50 - 69 jährigen mit 27,4 % und in der der über 80 jährigen mit 23,8 % fast gleich blieb.

Zur krankenpflegerischen und palliativ-care Betreuung sind 14 Pflegefachkräfte - das entspricht 8 Vollzeitkräften - unter der Leitung von Verena Tophofen im Haus Erftaue tätig. Neben einer mehrjährigen Erfahrung im krankenpflegerischen Bereich verfügen alle über eine zusätzliche "Palliativ-Care-Ausbildung" und nehmen regelmäßig an Fortbildungskursen teil. Ihre fachliche Qualifikation und ihr überdurchschnittliches Engagement haben ganz wesentlich zu dem guten Ruf, den Haus Erftaue auch über die Kreisgrenzen hinaus genießt, beigetragen. Sie wurden in 2011 von einer hauswirtschaftlichen Fachkraft und zeitweise von Schülerinnen, die ein Praktikum während ihrer krankenpflegerischen Ausbildung absolvieren, unterstützt. Dies weist auf eine gute Vernetzung von Haus Erftaue zu den Ausbildungseinrichtungen im Gesundheitswesen hin. Eine solche Vernetzung ist im Palliativbereich außerordentlich wichtig und aufgrund der Mitgliedschaft im "Palliativ-Netzwerk Südlicher Erftkreis e.V.", gegeben. Hierdurch wird sichergestellt, dass qualifizierte Palliativärztinnen für die Hospizgäste täglich 24 Stunden einsatzbereit sind. Sie sind daher eine unverzichtbare fachliche Unterstützung für das Pflegefachteam. Das gilt in ähnlicherweise für die im Netzwerk eingebundene Kronenapotheke, die täglich einen 24-Stunden-Service für Haus Erftaue aufrecht erhält. Auf diese Weise wird den Gästen im Haus Erftaue im medizinischen und kranken- wie schmerzpflegerischem Bereich ein "Full-Service" geboten.

Ergänzt wird dieses Dienstleistungsangebot durch ehrenamtliches Engagement, das ein essentieller Bestandsteil eines ganzheitlich ausgerichteten Fürsorgekonzeptes ist. Ehrenamtliche übernehmen dabei die spirituelle und psycho-soziale Begleitung unserer Hospizgäste. Die 34 HospizmitarbeiterInnen der "Ehrenamtler-Gruppe-Haus-Erftaue" unter der Leitung von Birgit Mertens leisteten in 2011 alleine über 3.300 Einsatzstunden. In Geldwert umgerechnet erbrachten sie damit eine Jahresleistung von mehr als 2 Vollzeitkräften. Seit der Eröffnung von Haus Erftaue haben sich diese Einsatzstunden bis zum 31. März d. J. auf rund 15.500 Stunden erhöht. Nicht zu vergessen sind ferner die häufigen Auftritte von Chören und die Besuche von Tollitäten sowie Jugendgruppen. Während die ersteren unsere Gäste und deren Besucher mit ihren Darbietungen erfreuen, tun dies die letzteren mit Waffeln backen und der Zubereitung von Lieblingsgerichten der Hospizgäste. Ebenfalls sind auch die Künstlerinnen und Künstler zu erwähnen, die in Wechselausstellungen mit ihren Bildern zur wohnlichen Atmosphäre im stationären Hospiz beitragen. Insgesamt fanden bisher 26 Ausstellungen statt, an denen 36 Kunstschaffende teilnahmen.

Der Dank der Angehörigen unserer Hospizgäste für diese umfassende Betreuung zeigt sich oft in Spenden, die sie Haus Erftaue zukommen lassen. Zusammen mit weiteren Spendern aus unterschiedlichen Anlässen (wie z.B. Jubiläen, Geburtstagen oder Benefizveranstaltungen) gingen auf dem Hospizfondkonto im Jahre 2011 rund 55.000,- Euro ein.

Ein großer Teil war zweckgebunden für die Beschaffung von Geräten und Gegenständen zur Ausstattung der Räumlichkeiten oder Mobilitätserleichterung. So war es auch möglich, den Balkon mit einer gläsernen Windschutzwand, einer Markise und einer neuen Bepflanzungsgestaltung zu einem zweiten gemeinschaftlichen Wohnraum auszubauen, den Gäste und Besucher in diesem Frühjahr schon ausgiebig nutzten. Ein Teil der Spenden wird auch für die Finanzierung der gesetzlich festgeschriebenen 10 %igen Eigenleistung zum Pflegesatz, die der Träger des Hospiz aufbringen muss, aufgewendet. Das bedeutet, dass Haus Erftaue auf Spenden angewiesen ist. Gleiches gilt auch in Bezug auf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die weiterhin benötigt und gesucht werden.

Die erfolgreiche Entwicklung, die Haus Erftaue in den sechs Jahren seit der Eröffnung genommen hat, stimmt hoffnungsfroh. Für die Menschen im Rhein-Erft-Kreis konnte ein hospizlich-palliatives Netzwerk aufgebaut werden, das neben der ambulanten auch eine stationäre Betreuung für die Betroffenen anbietet. Letztere bietet ihnen während ihres Aufenthaltes ein ganzheitlich ausgerichtetes Fürsorgekonzept und lässt sie am gesellschaftlichen Leben in einer Wohlfühlatmosphäre bis zuletzt teilnehmen.

Erftstadt, April 2012
Wilhelm Baier

Februar 2012

Neue Kunstausstellung im Haus Erftaue

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Am 4. April 2012 um 14.00 Uhr eröffnen mit einer Vernissage die Künstlerinnen Dagmar Glauch und Susanne Kuhl eine gemeinsame Ausstellung im Hospiz Haus Erftaue in Erftstadt-Frauenthal. Sie stellen dort Bilder und Fotografien aus.

Dagmar Glauch (1955 in Neuwied geboren) lebt seit fast 30 Jahren in ihrer Wahlheimat Köln. Zwei große Leidenschaften prägen ihr Leben; Menschen und die kreative Umsetzung künstlerischer Ideen. Seit Jahrzehnten beschäftigt sie sich mit der Malerei. Ihre Bilder spiegeln die bunte Vielfalt des Lebens wider, ihr Stil wird als expressiv, schwungvoll, mutig und dynamisch, verbunden mit einem guten Farbgefühl bezeichnet. So prallen kräftige Farbkontraste aufeinander, Romantik trifft auf malerische Expressionen und alles verbindet sich in harmonischen Gegensätzen. Die Ausstellung in Erftstadt zeigt einen Querschnitt ihrer Arbeiten.

Susanne Kuhl (1959 in Köln geboren) Mit offenen Augen durch die Welt gehen - die Fotografie ist seit vielen Jahren zu einer ganz großen Leidenschaft von Susanne Kuhl geworden. Neben ihrer Tätigkeit als Mediengestalterin, ist es ein weiteres Mittel für sie, sich visuell auszudrücken und mitzuteilen. Ständig auf der Spurensuche macht sie die kleinen und unscheinbaren Dinge sichtbar und stellt sie in den Vordergrund. Vergessene, verlassene Orte mit ihrer besonderen Atmosphäre reizen sie ebenso, wie das komplexe Spiel mit Licht und Schatten. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Bilder liegt in der Fotografie von Landschaften und Natur.

Die Fotografien der Ausstellung stehen unter dem Motto "Der letzte Hafen". Sie fotografierte auf einem Schiffsfriedhof in der Bretagne. In sichtbarer Nähe der Hafenstadt Douarnenez liegen hier alte Fischerboote und verfallen dort. Es wirkt wie eine Würdigung an die alten Holzschiffe, die im Dienst der Menschheit standen und nicht abgewrackt werden, sondern langsam zur Natur zurückkehren. Farbenfrohe und detaillierte Fotos spiegeln die Schönheit des Verfalls wider.

Die Ausstellung ist vom 04. März 2012 bis Ende April 2012 täglich von 15.00 - 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Erftstadt, Februar 2012

Franklin I besucht Haus Erftaue

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Nachdem der Frauenchor Lechenich von 1983 am letzten Sonntag im Haus Erftaue die karnevalistischen Festtage angesungen hat, besuchte der Kinderprinz der LNZ, Franklin I, die Hospizgäste und das Pflegeteam im jahreszeitlich geschmückten Gemeinschaftsraum.

Mit einer gereimten Rede stellte er sich und sein Sessionsmotto vor. Er begeisterte damit die Anwesenden. Alle waren über seinen Besuch sehr erfreut. Während Karnevalslieder im Hintergrund erklangen, schenkte er jeden Hospizgast, verbunden mit aufmunternden Worten, eine Rose. Sie fühlten sich von ihm geehrt und so einige Freudentränen flossen. Franklin I nutzte darüber hinaus seinen Besuch und ließ sich die Räumlichkeiten von Haus Erftaue zeigen.

Erftstadt, Februar 2012 Foto Foto

Januar 2012

Weihnachtsgeschenk für Haus Erftaue

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Wie in jedem Jahr verkaufte die Familie Fassbender-Briem auch in der jüngsten Adventszeit, neben den verschiedenen landwirtschaftlichen Produkten, Weihnachtsbäume.

Darüber hinaus bot sie, entsprechend der jahreszeitlichen Tradition, Glühwein und einige Geschenkartikel zum Verkauf an. Den Erlös, so beschloss der Familienrat, spendeten sie als Weihnachtsüberraschung dem stationären Hospiz "Haus Erftaue". Insgesamt kamen 1.900,- Euro zusammen, die Catharina Briem vor wenigen Tagen unter dem Weihnachtsbaum auf ihrem Hof Annetraut Kaspers, Mitglied des "Beirat Haus Erftaue", überreichte.

Erftstadt, Januar 2012

Große Freude über Rekord-Spende

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In jedem Jahr führen die VR-Banken im Rhein-Erft-Kreis ein Golfturnier durch, dessen Startgelder sie für eine soziale Einrichtung spenden.

Im vergangenen Jahr erzielten die Veranstalter einen Rekordbetrag von 6.000,- Euro, den sie dem stationären Hospiz "Haus Erftaue" zu weiteren baulichen Verbesserungen des Balkons, der von den Hausgästen und ihren Besuchern je nach Witterung als "zusätzlicher Wohnraum" sehr geschätzt und auch gerne genutzt wird, bereitstellten. Von dieser Spende konnte eine Windschutzwand und eine neue Markise beschafft werden. Nach Beendigung der baulichen Maßnahmen übergaben Vorstandsvertreter der beteiligten VR-Banken einen Scheck und die damit finanzierten Gewerke an die Vertreter der Hospiz im Rhein-Erft-Kreis gemeinnützige GmbH, die gleichberechtigter Mitgesellschafter der Trägerorganisation von Haus Erftaue ist.

Erftstadt, Januar 2012

Dezember 2011

Vergänglichkeit in der Kunst - Ausstellung im Haus Erftaue

Foto - der Künstler Tony Schreiber steht vor einem seiner Bilder im Flur von Haus Erftaue. Links neben ihm betrachtet ein Mann das an der Wand hängende Bild. Rechts neben ihm steht eine Mitarbeiterin von Haus Erftaue.

Das Jubiläumsjahr des stationärem Hospiz Haus Erftaue, beschließt eine Ausstellung, in der der Erftstädter Grafiker und Maler, Toni Schreiber, Motive aus der Natur zum Schwerpunktthema gewählt hat. Vor allem die Schönheit der Vergänglichkeit wie Zerbrochenes, Vertrocknetes oder Abgeschnittenes erhalten durch lupen-exakte wie detailreiche Darstellung eine unerwartete Farbigkeit, Würde und Wert. So trägt das zarte, respektvolle "Sichtbarmachen", z.B. vertrockneter Tulpen- oder Amaryllisblüten zu einer spirituellen Aussagekraft bei, die den Betrachter innehalten lässt und zu einer nachdenklichen Zwiesprache anregt. Aus diesem Grund stellt der Künstler seiner Ausstellung ein Gedicht von Walt Whitman voran:

Ich glaube ein grashalm ist nicht geringer als das tagwerk der sterne
und die ameise nicht minder vollkommen
und des zaunkömigs ei und ein sandkorn
und die baumkrone ist ein meisterstück vor dem höchsten
und die Brombeerranken könnten die hallen dem himmels schmücken
und das schmalste gelenk meiner hand spottet aller technik
und die kuh die wiederkäut mit gesenktem kopf
übertrifft jeden bildwerk
und eine maus ist wunder genug
um millionen ungläubige wankend zu machen

Die Ausstellung ist bis Ende Februar 2012 täglich von 15.00 - 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Erftstadt, Dezember 2011

August 2011

Neuer Ausstellungszyklus in Haus Erftaue

Die Wohlfühlatmosphäre im Haus Erftaue wird im begonnenen Jubiläumsjahr mit einem neuen Ausstellungszyklus, bei dem vorwiegend expressive Bilder gezeigt werden, weiterhin gefördert. Die Erftstädter Kunst- und Sozialpädagogin, Eveline Struck-Steinhoff, deren Werke in den nächsten 6 Wochen in Frauenthal zu sehen sind, nutzt meistens Leinwände, wobei auch Metallplatten und Holz zum Einsatz kommen, die sie mit Acrylfarbe, Tusche und Ölkreiden bemalt. Ihre Bilder entstehen anfänglich intuitiv. Der Malprozess gestaltet sich dabei unterschiedlich, so dass sich nach den ersten Farbschichten und Strukturen durch Auftragen-Abtragen, Geschehenlassen-Loslassen und Zerstören-Neubeginn die Bildthematik stufenweise herausbildet. Jeder einzelne Schritt dieses Prozesses zufällig Entstandenes ebenso wie Gewolltes soll bei der Fertigstellung des Bildes nebeneinander bestehen und transparent bleiben.

Als Inspirationsquelle dient der Malerin häufig die Natur mit ihren oft bizarren Mustern, die sie als Synonym für Leben, Veränderung und Vergänglichkeit interpretiert.

Die Ausstellung dauert bis zum 30.09.2011 und kann täglich von 15.00 - 18.00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

Erftstadt, August 2011

Juli 2011

5 Jahre Haus Erftaue - eine erfolgreiche Bilanz

Jubiläen verleiten häufig dazu, sich darauf zu beschränken, die zurückliegenden Entwicklungen und erzielten Erfolge mit statistischen Angaben zu interpretieren. Dabei wird meistens vergessen, dass mit diesen - und das trifft besonders für das stationäre Hospiz "Haus Erftaue" zu - Menschen und ihre individuellen Lebensläufe verbunden sind. Es ist daher mehr als empfehlenswert, Ziele, Aufgaben und ihre praktische Umsetzung mit in eine Erfolgsbilanz einzubeziehen.

Haus Erftaue, das am 18. Juni 2006 feierlich eingeweiht wurde, vereint die begriffliche Mehrdeutigkeit des lateinischen Wortes "hospitium", nämlich Gastfreundschaft und Herberge" unter seinem Dach. Daher folgen die 13 haupt- und 27 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in ihrer täglichen Arbeit der neuzeitlichen hospizlichen Leitidee. Diese hat sich zu einem ganzheitlichen, individuell ausgerichteten Führsorgekonzept entwickelt, das medizinische, kranken- und palliativpflegerische, spirituelle und psychosoziale Aufgaben einschließt. Es ist darauf ausgerichtet, belastende Beschwerden und Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern.

Die räumlichen Gastlichkeiten mit 8 Einzelzimmern einschließlich getrennter Wasch- und Toiletteneinrichtungen, einem Gemeinschaftsraum mit Küchenecke und einem weiteren Raumangebot schaffen eine Privatatmosphäre mit familiärem Charakter und berücksichtigen darüber hinaus auch die entsprechenden Hygiene-, Pflege- und Sicherheitsaspekte. In jüngster Zeit konnte dank einer großzügigen Spende, die der Hürther Hospizverein initiierte, eine Besucherwohnung, die von Angehörigen der Hospizgäste aber auch von PraktikantenInnen genutzt wird, eingerichtet werden. So wird den "Haus-Erftaue-Gästen" mit ihren Familienangehörigen, Partnern und Freunden ein Lebensort geboten, an dem sie in Ruhe Abschied nehmen können, wie es das hospizliche Leitbild vorgibt. Bis zum heutigen Tage haben dieses Ambiente über 450 Gäste erlebt.

Die räumlichen Gegebenheiten alleine schaffen aber noch keine umfassende Wohlfühlatmosphäre auf der letzten Strecke des Lebensweges. Vielmehr trägt hierzu die aktive Lebenshilfe bei, die das hauptamtliche Pflegeteam gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern und Seelsorgern neben Fach- und Hausärzten mit "da-sein - da bleiben" und "zuhören-zuwenden" sowie kreativen Ideen bei der Gestaltung eines jeden "Lebenstages" leisten.

Sie ermöglichen damit den Gästen am gesellschaftlichen Leben bis zuletzt teilzunehmen und ihre Angehörigen, Partner und Freunde mit einzubeziehen. Es ist daher selbstverständlich, dass Geburtstage, Ostern, Weihnachten, Karneval, Hochzeitstage oder andere besondere Erinnerungsanlässe gefeiert werden. Dazu gehören auch die wechselnden Kunstausstellungen (bisher 26), Clown- und Chorauftritte, Besuche von Karnevalsprinzessinnen und -prinzen ebenso wie der von Haustieren und vieles mehr wie z.B. auch Autorenlesungen. All dies trägt dazu bei, den Aufenthalt der Hospizgäste in einer individuellen Wohlfühlatmosphäre zu gestalten. Die ständig steigenden Gästezahlen sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass Haus Erftaue von der Bevölkerung und den im Gesundheitswesen tätigen Personen und Institutionen angenommen worden ist. So erhöhte sich die Belegungsrate von knap 60 % im Jahre 2006 auf 74 % in 2007, auf 89 % in 2008, auf 90 % in 2009 und auf 92 % in 2010. Derzeit liegt sie ebenfalls bei knapp 92 %.

Bzgl. der Herkunft der Gäste kann man, von jährlichen Abweichungen abgesehen, feststellen, dass etwa 75 % aus dem Rhein-Erft-Kreis kommen und die verbleibenden 25 % vorwiegend aus dem im südlichen Bereich angrenzenden Städten und Regionen. Zu ihrer Betreuung erbrachten geschulte ehrenamtliche HospizmitarbeiterInnen in der vergangenen fünf Jahren insgesamt knapp 12.800 Stunden. Eine ökonomische Bewertung dieses hospizlichen Einsatzes entspricht einem jährlichen zusätzlichen Leistungsaufwand von nicht ganz zwei Vollzeitpflegefachkräften. Sie haben damit ebenso wie das hauptamtliche Pflegeteam und dessen Leitung zu dem guten Ruf, den Haus Erftaue auch über die Kreisgrenzen hinaus genießt, beigetragen. Hierfür gilt allen MitarbeierInnen ein Sonderlob verbunden mit einem ganz besonders herzlichen Dankeschön. Ebenfalls gilt der Dank auch den über 3.000 Spendern und Sponsoren, mit deren finanzieller Unterstützung es möglich war, Geräte und Einrichtungsgegenstände zu beschaffen, mit denen Erleichterungen im täglichen Ablauf erreicht und die Wohnlichkeit im Haus Erftaue verbessert werden konnte.

Haus Erftaue ist das sinnliche Erleben der Hospizidee und somit ein Lebensort des Abschiednehmens. Der Tod zeigt uns Grenzen auf. Das Abschiednehmen aber erleichtert, diese Grenzen zu überschreiten, weil wir derer, die gezwungen sind, gedenken und sie daher weiterleben in der Erinnerung. Haus Erftaue nimmt daher eine wichtige Aufgabe in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben ein. Es ist außerdem nicht nur zu einem essentiellen Bestandteil der Versorgungsstruktur des Gesundheitssystems in Erftstadt sondern auch für den Rhein-Erft-Kreis geworden. Diese stationäre Einrichtung dürfte darüber hinaus aufgrund der zu erwartenden sozio-demografischen Entwicklung zukunftsfähig sein.

Erftstadt, Juli 2011

Wilhelm Baier
ehrenamtlicher Geschäftsführer
Hospiz im Rhein-Erft-Kreis gemeinnützige GmbH

Mai 2011

25. Kunstausstellung im Haus Erftaue

Vor einigen Tagen hat im stationären Hospiz mit Bildern zweier Kerpener Künstlerinnen die 25. Ausstellung begonnen.

Auch wenn Gabi Steinmann in Kursen beim Düsseldorfer Maler Thelen die unterschiedlichen Techniken der Malerei erfolgreich erlernte, hat sie sich in ihrem weiteren künstlerischem Schaffen auf Bleistiftzeichnungen, insbesondere auf Portraitzeichnungen, spezialisiert, weil sie die vielgestaltige Widergabe der Individualität von Gesichtern und deren emotionale Ausstrahlung besonders fasziniert.

Anne Römer, die sich in verschiedenen Kursen vor allem in Aquarellmalerei weiterbildete, weil sich ihr hierbei fast endlose Gestaltungsmöglichkeiten mit transparenten und leuchtkräftigen Farben bieten, bevorzugt Landschafts- und Blumenmotive. Das Ineinanderfließen von Farben und die gestalterischen Eingreifungsmöglichkeiten gestatten ihr Stimmungen einzufangen und bildhaft umzusetzen. So möchten beide Künstlerinnen die Betrachter ihrer Bilder für sich ändernde mimische Ausdrucksformen und Stimmungen sensibilisieren.

Die Ausstellung dauert bis zum 30. Juni 2011 und kann täglich von 15.00 - 18.00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

Erftstadt, Mai 2011

März 2011

Frühling im Hospiz Haus Erftaue

Foto - dargestellt wird ein Gemälde welches sich im Flur der Einrichtung befindet

Mit Frühlingsbeginn stellte die Erftstädter Künstlerin Helga Premm Fotos und Fotokollagen zum Thema "Baumgestalten" aus.

Sie lässt sich bei ihren Arbeiten von der Kunst und symbolgeschichtlichen Bedeutung des Baumes - wie im Gildamesch Epos oder in den griechischen und keltischen Mythen beschrieben - leiten. Die sich immer erneuernde Lebenskraft, die aufrechte zum Himmel weisende Haltung und die Symbolik für das Leben und seine Vergänglichkeit bringen ihre Bilder ansprechend zum Ausdruck.

Die Gäste und ihre Besucher sind von ihren Fotokollagen und Fotos sehr angetan und freuen sich über die derzeitige Ausstellung.

Die Ausstellung dauert bis Ende April 2011 und kann täglich von 15.00 - 18.00 Uhr besichtigt werden.

Erftstadt, März 2011

Februar 2011

Haus Erftaue statt Vatikan
- Fünfte Jahreszeit im Hospiz -

Erftstadt-Frauenthal:
Prinz Leo I aus Bliesheim, sein Gefolge und Ex-Schülerprinzessin Katrin I. besuchten die Gäste, ihre Angehörigen und Mitglieder des Pflegeteams im Haus Erftaue.

Die Überraschung war groß, als Prinz Leo I. zunächst im Gemeinschaftsraum die Anwesenden mit Kuchen und Berlinern bescherte. Auf die Begrüßung der Tollitäten durch den ehrenamtlichen Geschäftsführer, Wilhelm Baier, antwortete Katrin I mit einer lustig gereimten Rede, bevor Prinz Leo I. die Hospizgäste in seiner freundlichen Art mit seinem Sessionsmotto bekannt machte.

Die allgemeine Freude über diesen karnevalistischen Besuch steigerte sich noch als Prinz Leo I. und Katrin I. Rosen und Orden auch an die bettlägerigen Gäste in ihren Zimmern verteilte. Mit dem stimmungsvollen Karnevalslied "Echte Fründe" in das alle Anwesenden einstimmten, verabschiedeten sich die Tollitäten und ihr Gefolge nach gut einer halben Stunde.

Nicht zu hören bekamen sie den Kommentar eines Gastes, der sich den Orden besonders genau betrachtete und begeistert feststellte: "Dä Orden is ja doll. Do sin ja su vill Minsche drop un och noch en lecker Mädche!". Als er dann noch hörte, dass der "Frauenchor 1983 Erftstadt-Lechenich" mit einem lustigen Karnevalsliederständchen am Sonntag im Haus Erftaue auftritt, strahlte er und meinte: "Dat ich dat noch erleve darf."

Erftstadt, Februar 2011

Januar 2011

Lichtkunst im Haus Erftaue
- Einzigartige Installationen -

Klaus Rettenmayr eröffnet mit seinen Lichtinstallationen und Objekten den diesjährigen Ausstellungszyklus im Haus Erftaue.

Seine einzigartigen Werke spiegeln die Lebenserfahrung des Künstlers, Jahrgang 1959, wider, der Physik, Philosophie und vergleichende Religionswissenschaft studierte. In dieser Zeit ergaben sich daher immer wieder Kontakte zu Heilern, Schamanen und spirituellen Gruppen, so auch zu einer Medizinfrau der Apachen, die ihm auf sein bis dahin ungenutztes künstlerisches Talent hinwies.

Seitdem entstehen in seinem kleinen Atelier in Bergheim-Fliesteden meist abstrakte Bilder, Skulpturen und Objekte aus Baumrinde, Sand, Steinen, Wurzeln und Fundstücken aller Art. Oft ist eine Lichtquelle mit eingebaut. So strahlen manche seiner Werke etwas Magisches aus und erzeugen eine Aura des Geheimnisvollen, die die spirituellen Aspekte der Wirklichkeit, die uns umgibt, spürbar werden lässt. Die verwendeten Fundstücke gewinnen dadurch eine Symbolkraft und verdeutlichen, dass sich Schönheit auch im Kleinsten und Unwichtigsten befindet. Man muss es nur "ins Licht stellen". Daher versteht sich Klaus Rettenmayr in doppelter Wortbedeutung als "Lichtkünstler". Dies bewiesen auch die ersten angeregten Gespräche der Gäste und Besucher, die beeindruckt die Hängung der einzelnen Objekte verfolgten. Diese engagierten Diskussionen haben sich in der ersten Ausstellungswoche fortgesetzt.

Die einzigartige Ausstellung dauert bis Mitte März 2010 und kann täglich von 15.00 - 18.00 Uhr besichtigt werden.

Erftstadt, Januar 2011


Neuerliche Zustiftung zum Hospizfond Bürgerstiftung Erftstadt

Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen der Bürgerstiftung Erftstadt und dem Hospiz Hürth e.V. über eine Zustiftung in Höhe von 50.000 Euro zum Hospizfond Rhein-Erft setzt sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Bürgerstiftung Erftstadt und den acht Hospizvereinen im Kreis einschließlich der von ihnen 1999 gegründeten Hospiz im Rhein-Erft-Kreis gemeinnützige GmbH fort.

Sie begann im Juni 2006, als mit einer ersten Zustiftung des Hospiz in Frechen e.V. dieser Vermögensfond eigens zur Förderung hospizlicher und palliativ-pflegerischer Aufgaben gebildet wurde.

Aus den Erträgen dieses Vermögensfonds in der Bürgerstiftung Erftstadt, der auch die eingehenden Spenden verwaltet, wird das stationäre Hospiz Haus Erftaue in Erftstadt-Frauenthal unterstützt. Über 3.000 Spender haben in den letzten viereinhalb Jahren dazu beigetragen, dass alle 13 hauptamtlichen Pflegekräfte im stationären Hospiz eine Palliativ-Care-Ausbildung erfolgreich abschließen konnten. Ebenfalls konnte eine größere Anzahl ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter/innen für ihre Einsätze im Haus Erftaue qualifiziert werden.
Dank zweckgebundener Spenden war es außerdem möglich, das pflegerische Angebot durch die Anschaffung verschiedener technischer Hilfen zu erweitern und die wohnliche Atmosphäre für Gäste und ihre Angehörigen auszugestalten. Dazu gehört auch eine jüngst eingerichtete Besucherwohnung, in der Angehörige und Freunde der Hospizgäste übernachten können.

Darüber hinaus helfen die Spenden, die von der stationären Einrichtung zu erbringenden, gesetzlich festgeschriebenen Eigenleistungen zum Pflegesatz, zu finanzieren. Sie beliefen sich auf jeweils rund 66.000 Euro in den letzten Jahren. Ihre jährliche Höhe korreliert mit der Belegungsrate, die in 2010 über 90% lag. Damit beherbergte Haus Erftaue 112 Gäste, die zu 90% im Rhein-Erft-Kreis wohnhaft waren. Zu deren Begleitung leisteten ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen 2.767 Stunden Dienst in Haus Erftaue.

Erftstadt, Januar 2011

Dezember 2010

11 neue ehrenamtliche Mitarbeiter für Haus Erftaue

Von den 18 Personen, die sich anfänglich gemeldet hatten haben sich 11 für den ehrenamtlichen Dienst in Haus Erftaue entschieden. Nach erfolgreichem Abschluss der entsprechenden Ausbildung vor wenigen Wochen können sie mir Jahresbeginn je nach ihren individuellen zeitlichen Möglichkeiten im Haus Erftaue eingesetzt werden. Sie unterstützen zusammen mit 21 schon früher qualifizierten Ehrenamtlichen das hauptamtliche Pflegeteam.

Herr Baier, der Geschäftsführer der Hospiz gGmbH, und Frau Mertens dankten den Teilnehmern der Wochenendkurse für ihr Engagement und überreichten ihnen ein Zertifikat und einen Engel als Symbol für die Ehrenamtlichen im Hospizdienst.

Wir hoffen, dass sich weiterhin Menschen für den ehrenamtlichen Einsatz sowohl im stationären Hospiz als auch in den ambulanten Hospizvereinen engagieren und freuen uns auf viele weitere Interessierte, weil wir mindestens 40 ehrenamtlich tätige Personen im Haus Erftaue einsetzten möchten, deren Aufgaben sehr vielfältig sind.

Unsere Gäste und ihre Angehörigen, die der Begleitung bedürfen, brauchen professionelle Unterstützung durch ein multidisziplinäres Team, dem Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger und Ehrenamtliche u.a. angehören sollten. Dabei kommt der Arbeit der Ehrenamtlichen ein hoher und wichtiger Stellenwert zu. Sie tragen ganz wesentlich zur Gastlichkeit des stationären Hospizes bei.

Erftstadt, Dezember 2010

Oktober 2010

Kunst im Hospiz

Die diesjährige Ausstellungsreihe "Kunst im Hospiz" schließt die Bergheimer Künstlerin Claudia Moritz-Marten mit ihren farbenfrohen heiteren Bildern ab.

Schwerpunkt ihres Schaffens ist das fantasievolle Experimentieren mit Farben und Materialien, wie Acryl- und Wasserfarben, Kreide, Pasten, Sand und Fundstücke.

So entstehen Kunstwerke, die durch ihre vielfältige Form- und Farbgestaltung die Phantasie des Betrachters anregen. Dabei kann man auf den ersten Blick nicht alles erfassen. Je öfter man hinschaut, desto mehr wird die Komposition unterschiedlichster Bildmotive sichtbar. Von Mal zu Mal entstehen hier Figuren dort Gegenstände und Landschaften. Das ist es, was die derzeitig ausgestellten Werke, die jeweils auch eine Geschichte erzählen, so spannend für den Betrachter machen, dessen Phantasie keine Grenzen gesetzt werden.

Die Ausstellung ist bis in den Januar 2011 geöffnet.
Besucherzeiten sind täglich von 15.00 bis 18.00 Uhr im Haus Erftaue, Münchweg 3, 50374 Erftstadt-Frauenthal.

Erftstadt, Oktober 2010


Beispielhaftes soziales Engagement

Unter dem Motto "Frisieren für einen guten Zweck" engagierten sich auf dem diesjährigen Herbstfest im Erftstadt-Center die drei Teams von "mattheis hair & care" und "hairkiller" in ganz besonderer Weise für das stationäre Hospiz "Haus Erftaue" in Erftstadt-Frauenthal.

Alle Teammitglieder verzichteten an diesem Tag auf den ihnen zustehenden Stundenlohn und spendeten die Einnahmen für den weiteren Aufbau einer Gruppe Ehrenamtlicher, die im Haus Erftaue gemeinsam mit den hauptamtlichen Pflegekräften schwerstkranke und sterbende Menschen betreuen.

Alle waren am Tagesende begeistert, denn es wurden stolze 1.000,- Euro gesammelt. Diese ansehnliche Summe trägt dazu bei, die elf neuen HospizmitarbeiterInnen auf ihre sensiblen Aufgaben bei der Begleitung sterbender und trauernder Menschen vorzubereiten und zu schulen.

Bei der Scheckübergabe bedankte sich der ehrenamtliche Geschäftsführer, Wilhelm Baier, bei Familie Mattheis und ihren Teammitgliedern für ihr soziales Engagement sehr herzlich und hofft, dass diese Idee zukünftig auch anderen Unternehmen als Beispiel dient. Er ergänzte, dass Haus Erftaue mittlerweile ein unverzichtbares Glied im hospizlich-palliativem Netzwerk für die Menschen in unserer Region geworden ist und aufgrund gesetzlicher Auflagen auch weiterhin auf Spenden angewiesen ist.

Erftstadt, Oktober 2010


Startgeldspende für Ehrenamtler

Anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums verzichtete Hermann-Josef Salewski, Leiter der Kreissparkasse Köln in Erftstadt-Liblar auf Geschenke und bat stattdessen um eine Spende für den Aufbau einer Gruppe ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter/-innen im Haus Erftaue.

Er konnte nun einen Scheck in Höhe von 3.750,- Euro überreichen.

Gisela Schoppwinkel und Wilhelm Baier freuen sich über diese große Spende sehr, die es ihnen ermöglicht, den Aufbau einer Gruppe Ehrenamtler fortzusetzen. In jüngster Zeit haben sich nach einem Presseaufruf 18 Menschen gemeldet, von denen sich zehn bereit erklärt haben, schwerstkranke und sterbende Menschen auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens zu begleiten. Die jetzt überreichte Spende legt den finanziellen Grundstein, diese neuen Ehrenamtler für ihre sensible Aufgabe in Vorbereitungsseminaren zu befähigen und auszubilden. Die Ausbildung beginnt im November diesen Jahres, damit die Ehrenamtlichen, ihren eigenen Vorstellungen entsprechend, Anfang nächsten Jahres Begleitungsaufgaben im Haus Erftaue wahrnehmen können.

Im Übrigen haben ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/-innen schon über 2.000 Stunden Hospizdienste in den ersten drei Quartalen dieses Jahres im Haus Erftaue geleistet.

Erftstadt, Oktober 2010

September 2010

Bauwerke, Blumen und Vögel - überwiegend naturalistisch geprägt - zeigen die Aquarelle der Frechener Malerin Susanne Bleck, die seit Monatsbeginn die Flure von Haus Erftaue schmücken.

Vor einigen Jahren entdeckte Frau Bleck die Malerei als ihre Hobby und lies sich in einer Frechener Malschule ausbilden. Sie betrachtet ihre künstlerische Tätigkeit, die ihr viel Freude bereitet, als Ausgleich zu ihrem Beruf. Für sie ist die Entwicklung eines Aquarells von einem weißem Blatt Papier zu einem ausgestalteten Bild mit verschiedenen Aquarelltechniken, erfrischend wohltemperierten Farbkombinationen sowie das Ausarbeiten der Perspektive immer wieder ein erlebnisreicher Moment bei ihrem kreativen Schaffen.

Gäste im Haus Erftaue und deren Besucher fühlten sich von den ausgestellten Bildern direkt angesprochen und ließen sich von der farblichen Wiedergabe der einzelnen Sujets freudig beeindrucken.

Die Ausstellung dauert bis zum 21.10.2010 und ist täglich von 15.00 - 18.00 Uhr geöffnet.

Erftstadt, 03. September 2010

Juli 2010

Die Hospizbewegung und Haus Erftaue
- Eine Erfolg versprechende Bilanz -

Vor 11 Jahren gründeten die 8 Hospizvereine im Rhein-Erft-Kreis die gemeinnützige Hospizgesellschaft mit dem Ziel, vereinsübergreifende Aufgaben dieser gemeinsamen Institution zu übertragen.

Im Wesentlichen beinhalten diese die Befähigung der ehrenamtlichen HospizmitarbeiterInnen für die Begleitung schwerstkranker, sterbender Menschen und ihren trauernden Angehörigen durchzuführen und ein stationäres Hospiz zu betreiben. Ein kurzer Rückblick auf beide Aufgabenbereiche weist eine positive Bilanz auf.

Im gesamten Rhein-Erft-Kreis haben sich rund 1850 Mitglieder in Hospizvereinen organisiert, von denen 370 ehrenamtlich tätig sind. Sie haben in 2009 insgesamt über 350 Menschen in ihrer letzten Lebensphase und über 220 während ihrer Trauerphase begleitet. Damit stiegen die hospizlichen Aktivitäten auch 2009 weiter an, was auf eine zunehmende Akzeptanz bei der heimischen Bevölkerung schließen lässt.

Darüber hinaus haben sich in der Region einzelne Kompetenzzentren in den letzten zwei Jahren herausgebildet, um das hospizliche Angebot zu erweitern. Zu nennen sind der ambulante Kinder- und Jugendliche Hospizdienst in Erftstadt, der ambulante Dient für Demenzkranke und ihre Angehörigen des Frechener Hospizvereins und der Chatroom für trauernde Jugendliche beim Hospizverein Bedburg-Bergheim.

Die jüngste Entwicklung ist die Gründung des Palliativ-Netzwerk Südlicher Erftkreis e.V., in dem neben Haus Erftaue, als stationäre Einrichtung, die Palliativstation des Dreifaltigkeits-Krankenhauses in Wesseling, der ambulante Palliativdienst der Caritas, qualifizierte Palliativärzte, eine Apotheke in Brühl und natürlich auch die ambulanten Hospizdienste in Brühl, Erftstadt, Hürth und Wesseling zusammengeschlossen sind. Seit wenigen Wochen ist ein Notfall-Telefon eingerichtet, so dass die hospizlich-palliative Versorgung der Bevölkerung in dieser Region weiter ausgebaut werden konnte.

Eine wichtige Einrichtung in diesem Netzwerk ist Haus Erftaue, das von den beiden Partnern, der Stiftung Marienhospital Erftstadt-Frauenthal und der Hospiz im Rhein-Erft-Kreis gGmbH, seit 4 Jahren gemeinsam betrieben wird. Die positive Entwicklung der letzten 3,5 Jahre setzte sich auch in 2010 fort.

Bis Mitte des Jahres beherbergte Haus Erftaue 350 Gäste. Die Belegungsrate stieg in den letzten 6 Monaten auf 94,6 % an (nach 73,5 % in 2007, 88,9 % in 2008 und 89,5 % in 2009).

Das Einzugsgebiet hat sich schwerpunktmäßig verfestigt, 65,3 % aller Gäste kommen aus dem Südkreis und 16,8 % aus den angrenzenden Gebieten wie Köln, sowie den Nachbargemeinden im Kreis Düren, Euskirchen und Rhein-Sieg-Kreis, 10,7 % aus dem nördlichen Kreisgebiet und 7,2 % aus anderen Bezirken.

Die Altersstruktur der Gäste weist nur geringe Abweichungen während der letzten 4 Jahre auf. Die meisten von ihnen (37,4 %) sind der Altersgruppe zwischen 51-70 Jahren zuzurechnen, 34,1 % der Gruppe von 71-80 Jahre, 25,3 % der über 80-jährigen und 3,2 % der Gruppe zwischen 31-50 Jahren.
Die Verweildauer weist eine große Bandbreite auf, so dass der statistische Durchschnittswert wenig Aussagekraft hat.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass Haus Erftaue als stationäre Hospizeinrichtung von der Ärzteschaft, den ambulanten Pflegediensten und nicht zuletzt von der Bevölkerung in unserer Region angenommen worden ist. Es bildet daher mit den anderen Einrichtungen und der Stiftung Marienthal ein für die Menschen, die in dieser Region leben, wichtiges und anerkanntes Zentrum unseres infrastrukturellen Gesundheitssystems.

Erftstadt, Juli 2010

Wilhelm Baier


Aktuelle Entwicklungen und Konzepte

Die ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen im Haus Erftaue sehen es als ihre wichtigste Aufgabe an, dem sterbenden Menschen in Würde zu begegnen. Das Leiden kann ihm seine Würde nicht nehmen, denn "Sterben ist Leben, Leben vor dem Tod." Daher erhalten die Gäste ein auf ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse abgestimmtes ganzheitliches Betreuungs- und Begleitungsangebot, das palliativ-medizinische, palliativ- und krankenpflegerische, psycho-soziale und spirituelle Maßnahmen einschließt. Angehörige und Freunde werden, so weit sie das wünschen, mit einbezogen. Natürlich sind auch die räumlichen Gegebenheiten auf eine familiäre Wohnlichkeit ausgerichtet. Alle diese Voraussetzungen bieten den Gästen die Möglichkeit, ihr Leben bis zuletzt selbstbestimmt zu leben.

Entscheidend ist aber, diese konzeptionellen Vorgaben sinnlich erlebbar zu machen. Diese vielgestaltige Aufgabe hat, mit der Eröffnung von Haus Erftaue, die Hospiz im Rhein-Erft-Kreis gGmbH übernommen. So lässt sie z.B. die Hospizgäste wie ihre Besucher bei ständig wechselnden Kunstausstellungen, Autorenlesungen, musikalischen Darbietungen von Schülern der Bernd-Alois-Zimmermann-Musikschule, von Chören aus Erftstadt oder Nachbargemeinden, die jahreszeitlich ausgerichtet sind, oder an einem Auftritt der Karnevalsprinzessin der Erich-Kästner-Grundschule, Katrin I., am Tagesgeschehen teilhaben, ebenso wie bei der Ausrichtung von Grillabenden oder Spielenachmittagen.

Eine wesentlich wichtigere Aufgabe betrifft jedoch die Planung und Koordination der Einsätze Ehrenamtlicher im Haus Erftaue. Sie sind, gemeinsam mit den Hauptamtlichen, die Menschen, die die Hospizidee für unsere Gäste und deren Besucher personifizieren. Neben den 13 Pflegekräften, die seit Jahresbeginn alle über eine zusätzliche Palliativ-Care-Ausbildung verfügen, haben zahlreiche Ehrenamtler ihre Freizeit den Hospizgästen geschenkt. Allein in 2009 erbrachten sie rund 2.800 Stunden und tragen so, gemeinsam mit dem hauptamtlichen Pflegeteam, zum guten Ruf von Haus Erftaue bei.

Die erfolgreiche Entwicklung von Haus Erftaue erfordert nun einen verstärkten Einsatz von Ehrenamtlichen, der wegen ähnlich positiver Tendenzen im ambulanten Hospizbereich von den 8 Hospizvereinen nicht geleistet werden kann. Hinzu kommt, dass der stetig gestiegene Bedarf an ehrenamtlichen HospizmitarbeiterInnen einen zusätzlichen Zeitaufwand bei der Einsatzplanung und -koordination verursacht.

Gleichzeitig stellt sich heraus, dass es auch notwendig ist, das Aus- und Weiterbildungsprogramm für die Ehrenamtlichen, die im Haus Erftaue Gäste begleiten, weiter zu entwickeln. Das konnte aber mit dem bisherigen kleinen Mitarbeiterstab nicht bewältigt werden.

Einem neu entwickelten Aufgabenzuordnungs- und Personalkonzept stimmten Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung vor wenigen Monaten zu.

Danach gestaltet sich das Team in der Geschäftsstelle der Hospizgesellschaft wie folgt:

Die neuen Arbeitskonzepte stellen Frau Mertens und Frau Schoppwinkel vor.

Erftstadt, Juli 2010

Wilhelm Baier


Kunst im Hospiz Haus Erftaue

Mit Beginn der Schulferien eröffnete Haus Erftaue seine 16. Kunstausstellung seit der Eröffnung vor 4 Jahren. Die Brühler Malerin Barbara Nitsche präsentiert bis Ende August 2010 eine größere Auswahl ihrer Bilder, die von figürlichen Darstellungen bis zu abstrakten Collagen einen weiten Spannungsbogen aufweisen. Ähnliches gilt auch für ihre Maltechniken.

Beides verleiht der Ausstellung einen besonderen Reiz. Wie schon in der Vergangenheit sind u.a. auch Werke zu sehen, die unterschiedliche Eindrücke vermitteln, weil sie hospizliches Gedankengut mit aktuellen jahreszeitlichen Ereignissen verbinden, wie im Gemälde "Mönche", das bei einigen Hospizgästen und Besuchern Assoziationen auslöste, die entspannende Ferienstimmung und gleichzeitig Sehnsucht nach Ruhe und Frieden vereinen.

Die Ausstellung ist täglich von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Erftstadt, Juli 2010

Juni 2010

Ein neues Leben auf dem Jakobsweg

Zu einer Autorenlesung unter diesem Titel im Liebfrauenhaus in Erftstadt-Liblar konnte Wilhelm Baier im Namen der Hospizgesellschaft Rhein-Erft-Kreis und des ambulanten Hospizvereins Erftstadt den Schriftsteller Manolo Link aus Kerpen-Balkhausen und rund 30 Zuhörer, unter ihnen auch Bürgermeister Dr. Franz-Georg Rips, begrüßen.

Einführend erläuterte er, dass das Buchthema auf einer wahren Geschichte beruht und Parallelen zum hospizlichen Gedankengut aufweist. So beschreibt Manolo Link einen Menschen, der seine Frau, seine Arbeit und fast sich selber verloren hat, bevor er sich Nichts suchend auf den Jakobsweg begibt, der früher ein keltischer Handelsweg und für die Druiden während ihrer Ausbildung ein Lehrpfad war.

Die während der Lesung vom Autor ausgewählten Passagen zeichneten eine beeindruckende Entwicklung, die der Pilger auf seiner 800 km langen Wegstrecke erfuhr. Offen für die vielfältigen Eindrücke nahm er sich Zeit zur Besinnung. Die dabei gemachten Erfahrungen veränderten auf eine unerwartete Weise sein Leben und führten ihn zu sich selbst zurück.

In der sich anschließenden lebhaften Diskussion, bestätigten einige Zuhörer, die sich als Jakobspilger outeten die beschriebenen Erfahrungen. Sie trugen u. a. mit dazu bei, einige der Besucher zu bestärken, ebenfalls einmal auf dem Jakobsweg zu pilgern.

Erftstadt, Juni 2010

Mai 2010

Gästekunst im Haus Erftaue

Als im November 2009 Bianka Banda ihr Gästezimmer im stationären Hospiz bezog, war sie von den ausgestellten Gemälden begeistert und äußerte den Wunsch, ihre Bilder auch einmal im Haus Erftaue zeigen zu dürfen.

In diesen Wochen erfüllt nun die Heimleitung ihren Wunsch und präsentiert Aquarelle, Collagen und Ölbilder der in Meißen geborenen Künstlerin. Sie bildete ihr Talent in verschiedenen Kursen und Seminaren fort und zeigt ihre vielgestaltigen Kunstwerke, die sich durch eine reichhaltige Motivauswahl und eine harmonische farbliche Ausdrucksweise auszeichnen.

Gleichzeitig sind im Haus Erftaue auch neuere Werke der in Erftstadt gut bekannten Malerin Hildburg Henning zu sehen. Ihre Bilder entstehen ohne einen direkten Bezug zu einer konkreten Gegenständlichkeit. Vielmehr bestimmen Eindrücke, Erlebnisse und spontane Ideen, die miteinander im ständigen Dialog während des Malprozesses stehen, Farben, Formen und Techniken ihrer künstlerischen Bildaussagen. Besonders hervorzuheben ist ihre Bildreihe "Blicke aus meinem Fenster", die schon am ersten Ausstellungstag große Beachtung fanden.

Die Gemäldeausstellung ist bis Ende Juni 2010 nachmittags von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Erftstadt, Mai 2010

Februar 2010

Die Schönheit des Vergänglichen

Zwei Brühler Künstlerinnen, Sigrun Heuser (Fotografie) und Christine Pohl (Malerei) schmücken seit einigen Tagen mit ihren Bildern die Räumlichkeiten in Haus Erftaue.

Ihre Kunstwerke thematisieren jahreszeitliches und hospizliches Gedankengut, weil sie natürliche Phänomene in eine andere, neuartige Wirklichkeit umsetzen. Sie bieten damit dem Betrachter faszinierende Eindrücke und regen ihn gleichzeitig zu einer meditativen Zwiesprache an.

Für Christine Pohl ist es daher wichtig, die Natur nicht nur als Landschaft oder als eine gegebene Erscheinung darzustellen, sondern vielmehr als Ereignis. Das führt dazu, dass das zwischen zwei Lidschlägen Aufgefangene Irritationen erzeugen kann. Damit aber motiviert sie den Betrachter zum Verweilen und möglicherweise zu einer neuen erkenntnisreicheren Sichtweise.

Ähnliches gilt für die Fotografien von Sigrun Heuser. Ihre Motive sind alltägliche Gegenstände, Szenen und Details, die von einem flüchtigen Blick nicht wahrgenommen werden. Durch ihre artifizielle Sehweise macht die Künstlerin eine Ästhetik des Unscheinbaren sichtbar, wodurch das Vergängliche in einer Metamorphose zu einer neuen Wirklichkeit eine unerwartete Schönheit erhält.

Daher entfaltet die Kunstausstellung in Haus Erftaue einen besonderen Reiz für ihre Besucher. Sie ist täglich von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und dauert bis Mitte April 2010.

Erftstadt, Februar 2010


Karnevalistisches Ständchen in Frauenthal

Zu Beginn der heißen Phase in der diesjährigen Karnevalssession trat der Lechenicher Frauenchor 1983 im Marienhospital und im stationären Hospiz in farbenfrohen Kostümen auf.

Sängerinnen und Chorleiterin begeisterten ihre Zuhörer mit bekannten Karnevalsliedern, die die Zuhörer zum Schmunzeln einluden.

Ganz besonders erfreut waren Gäste und Besucher im Haus Erftaue, wo der Chor im Gedenken an ihre Sangesschwester Doris Schend ein fröhliches wie auch ein etwas besinnliches Ständchen darbot.

Zum Schluss überreichte die Vorsitzende Helga Hergarten an Heike Abel und Wilhelm Baier karnevalistisches Accessoire für den Gemeinschaftsraum, das sofort, zur Freude der Hospizgäste und ihrer Angehörigen, dekoriert wurde.

Erftstadt, Februar 2010

Januar 2010

Premiere im stationären Hospiz

Karnevalsprinzessin besucht Haus Erftaue

In diesen Tagen besuchte Katrin Bross, Karnevalsprinzessin Katrin I. von der Erich-Kästner-Grundschule in Bliesheim, mit ihrer Mutter und Großmutter Haus Erftaue.

Die Neunjährige, die in die 4. Klasse geht und jüngst vom stellvertretenden Bürgermeister, Herrn Granrath, proklamiert wurde, schrieb Geschichte, denn sie ist nun die erste Tollität in Erftstadt, die das stationäre Hospiz in Frauenthal besuchte.

Ihr eigener Wunsch, auch in einer solchen Einrichtung Karnevalsfreude zu verbreiten, scheint in der familiären Tradition begründet zu sein. Ihre Großmutter, Frau Margret Feuser, gehört zu den ersten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des ambulanten Erftstädter Hospizdienstes und hat dadurch auch ihre Enkelin mit der Hospizidee vertraut gemacht. Die hierdurch gewonnene Unbefangenheit, gepaart mit Katrins gewinnende Ausstrahlung und ihrem einfühlsamen Auftreten, beeindruckten die Hospizgäste, die sich zusammen mit ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter im Gemeinschaftsraum von Haus Erftaue eingefunden hatten, sehr nachhaltig.

Nach ihrer Begrüßung mit einer gereimten Rede verteilte Katrin I. an die Anwesenden rote Rosen, Orden und kleine Geschenke, über die sich alle, besonders aber die Hospizgäste, sehr freuten und herzlich bedankten.

Als sie danach das Lied "Echte Fründe" anstimmte, sangen alle begeistert mit, auch wenn bei einigen Gästen vor Rührung ein paar Tränchen flossen.

Hubert Bartoniczek und Wilhelm Baier, Mitglieder des Leitungsteams von Haus Erftaue, beglückwünschten Prinzessin Katrin I. zu ihrer berührenden, wie auch erfolgreichen Besuchspremiere und wünschten ihr, verbunden mit herzlichen Dankesworten, noch eine an Höhepunkten reiche Session.

Erftstadt, Januar 2010


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Patenschaft für Haus Erftaue

Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtverband der Erftstädter Gartenbauvereine beschlossen, die Patenschaft für die jahreszeitlich abgestimmten Balkonbepflanzungen des stationären Hospiz "Haus Erftaue" in Erftstadt Frauenthal für die nächsten zwei Jahre zu übernehmen. Herr Theo Mittelstaedt, Vorsitzender des Stadtverbandes, übergab der stellvertretenden Hospizleiterin, Regine Oppenberg, sechs Balkonkästen, deren herbst-winterliche Bepflanzung besonders farbenfrohe und neue gestalterische Maßstäbe setzt, die zu einer wohnlichen Atmosphäre im stationären Hospiz beitragen.

Gerade letzteres ist für unsere Gäste in Haus Erftaue, ihren Angehörigen, Lebenspartnern und Freunden, während der Zeit des Abschiednehmens wohltuend und wichtig. Es ist außerdem Teil eines umfassenden, ganzheitlichen Betreuungskonzeptes, dass qualifizierte Fachkräfte und geschulte Ehrenamtliche täglich unseren Gästen, wie auch deren Besuchern, zukommen lassen.

In diesem Jahr setzten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 1.000 Stunden ihrer Freizeit für hospizliche Dienste ein. Insgesamt beherbergte Haus Erftaue fast 130 Gäste, von denen 82% aus dem Rhein-Erft-Kreis und 18% aus Nachbarkreisen kamen. Positiv hat sich auch in den letzten Monaten die Belegungsrate, die seit Juli 2007 bei über 90% liegt, entwickelt. Ein weiteres Indiz für die Annahme / Akzeptanz dieser Einrichtung durch die hiesige Bevölkerung und Ärzteschaft lässt sich aus der zunehmend längeren Verweildauer der Gäste ableiten.

Das Spendenaufkommen, aus dem die Träger des stationären Hospizes den gesetzlich geforderten 10%igen Eigenanteil an den Betriebskosten finanzieren, ist rückläufig.

Foto - Theo Mittelstaedt überreicht die Urkunde über die Patenschaft an Regine Oppenberg und Wilhelm Baier
Theo Mittelstaedt überreicht die Urkunde über die Patenschaft an Regine Oppenberg und Wilhelm Baier



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